Praxisgestaltung

6. Frage & Antwort

  1. Architekturpsychologie
    1. Was ist eigentlich "Architekturpsychologie"? Die Architekturpsychologie beruht auf psychologischer Grundlagenforschung und ist von Beginn an stark anwendungsorientiert ausgerichtet. Sie wurzelt in der Umweltpsychologie, die sich in den 60er Jahren in den USA etablierte.
      Ausgangspunkt waren Überlegungen von Ärzten, Architekten und Psychologen hinsichtlich der richtigen Gestaltung von Krankenhäusern.
      Im Kern beschäftigt sich die Architekturpsychologie mit der Wirkung bebauter Umwelt (z.B. Wohnungen, Häuser, Geschäftsräume, Arztpraxen) auf das Erleben und Verhalten des Menschen.
      Durch architekturpsychologische Maßnahmen kann der Architekturpsychologe hierauf Einfluss nehmen.
    2. Ist Architekturpsychologie mit Feng-Shui vergleichbar? Nein.
      Die Architekturpsychologie gewinnt Ihre empirischen Erkenntnisse anhand nachprüfbarer Hypothesen. Im Zentrum steht die nutzerorientierte und funktionale Gestaltung der Mensch-Raum-Beziehung.

      Die Lehre des fernöstlichen Feng-Shui hingegen postuliert die Bedeutung von fünf Grundelementen (Feuer, Metall, Erde, Holz und Wasser) und des Energieflusses Chi für das Wohlbefinden des Menschen.

      Grundsätzlich muß erwähnt werden, dass Feng-Shui der empirischen Forschung nicht zugänglich ist. Zudem ist zu berücksichtigen, dass Feng-Shui möglicherweise nicht ohne weiteres in unseren Kulturkreis übertragen werden kann.
    3. Kann ich meine Praxis zusätzlich nach den Lehren des Feng-Shui gestalten? Diese Möglichkeit haben Sie immer.
      In manchen Bereichen decken sich die Erkenntnisse der Psychologie mit den Ideen des Feng-Shui.
  2. Zuständigkeiten
    1. Arbeiten Sie mit (Innen-)Architekten zusammen? Selbstverständlich.
      Die Gestaltung einer Praxis ist eine umfassende Herausforderung. Eine erfolgreiche Praxisgestaltung setzt im Idealfall eine beständige Abstimmung zwischen dem Bauherrn, dem Architekten und dem Architekturpsychologen voraus.
    2. Berücksichtigt der Architekt nicht automatisch meine Wünsche? Viele Architekten sind der Auffassung, sie würden ohne Probleme auf die Bedürfnisse der Patienten und des Praxisteams eingehen können. Eine näherere Betrachtung offenbart jedoch oft eine unzureichende Berücksichtigung architekturpsychologischer Parameter.
      Gerade im Umfeld einer Praxis kann dies problematisch sein.
  3. Kosten
    1. Was kostet eine einmalige architekturpsychologische Beratung? Dies ist nicht leicht zu beantworten.
      Zwar gibt es durchaus allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten, deren Kenntnis und Berücksichtigung bereits zu Verbesserungen führen können (einfache Beratung).
      Eine sinnvolle Beratung kann jedoch meist nur nach "Begutachtung" der Praxis bzw. Sichtung der Unterlagen erfolgen (Individualberatung).
      Im Rahmen einer einmaligen Beratung wird das Honorar auf Basis der zu gestaltenden Praxisfläche ermittelt.

      Konkret bedeutet das:
      eine einfache Beratung ist bereits
      ab 3,50 EUR*/qm (mind. jedoch 130 EUR*) möglich.
      Eine Individualberatung erhalten Sie
      ab 10 EUR*/qm (mind. jedoch 380 EUR*).

      *Die Honorarangaben verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer in Höhe von 19%.
    2. Mit welchen Kosten habe ich bei einer Komplettbetreuung im Rahmen der Praxisgestaltung zu rechnen? In der Regel biete ich Ihnen einen Festpreis an. Unabhängig vom tatsächlichen Aufwand bleibt es stets beim vereinbarten Festpreis. So sind Sie von jedem Kostenrisiko befreit.
      Im Einzelfall kann auch eine Abrechnung auf Stundenbasis erfolgen.
  4. Vorgehen
    1. Wie habe ich mir Ihre Arbeit vorzustellen? Ich begutachte die Praxisräume, eventuell vorhandene Fotos, Pläne und Unterlagen zum Bau, zur Inneneinrichtung etc., untersuche sie auf Schwachstellen hin und unterbreite Verbesserungsvorschläge.
    2. Bin ich an Ihre Vorschläge gebunden? Selbstverständlich nicht. Allerdings ist es ratsam, möglichst alle Optimierungsvorschläge zu berücksichtigen. Je mehr Sie davon berücksichtigen, desto besser für Ihre Praxis.
    3. Müssen Sie mit meinen Patienten sprechen? Nein.
      Allerdings kann es im Einzelfall sinnvoll sein, Ihre Patienten zu befragen.
    4. Beziehen Sie Anregungen meines Praxisteams in Ihre Überlegungen mit ein? Selbstverständlich.
      Sie sind - wie auch die Patienten - Nutzer der Praxis. Ihre Bedürfnisse gilt es ebenso zu berücksichtigen. So lassen sich Arbeitsabläufe optimieren.
    5. Kann eine architekturpsychologische Beratung auch per E-Mail erfolgen? Grundsätzlich - ja.
      Im Idealfall - nein.

      Sie können mir Ihre Unterlagen, Pläne, Fotos etc. auch per pdf-Datei, per Post und/oder per Fax zukommen lassen. Zahlreiche Schwachstellen lassen sich so bereits aus der Ferne identifizieren.
Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert im Dezember 2008 | Stand: 14. Dezember 2017
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